100 Jahre Frauenwahlrecht. Der Kampf um Gleichberechtigung geht weiter

Veröffentlicht am
16. Januar 2019
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Am 19. Januar 1919 war es soweit: Frauen* in Deutschland konnten erstmals wählen und sich in Parlamente wählen lassen. Vorangegangen war ein langer Kampf um die volle politische Teilhabe, aber auch um Gleichberechtigung in Bildung, Arbeit, Recht und körperlicher Selbstbestimmung. Das Netzwerk der Berliner Lesben-/Frauenarchive und -bibliotheken würdigt diese Aktivitäten und ruft zugleich ins Bewusstsein, dass demokratische Teilhabe und Gleichberechtigung auch heute noch keine Selbstverständlichkeit sind.
Wir laden Sie herzlich ein zu einer Festveranstaltung, bei der der humoristische Film "Anna Müller-Lincke kandidiert" (1919), live am Klavier begleitet von Eunice Martins, gezeigt wird. Sigrid Grajek singt Lieder der großen lesbischen Diseuse der 1920er Jahre Claire Waldoff und Sunna Huygen performt zwei kabarettistische Act mit aktuellen Bezügen. Zudem können Sie historische Bücher und Dokumente zur Frauenbewegung aus den Beständen der Zentral- und Landesbibliothek Berlin bestauen sowie die Ergebnisse des Mädchen*projekts "feminationSZ" zu 100 Jahre Frauen-Rollen kennenlernen. Im Anschluss findet ein "Get together" statt.
Die Veranstaltung wird gefördert von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und großzügig unterstützt von der Zentral- und Landesbibliothek Berlin und deren Freundeskreis.

Wann? 19. Januar 2019 (Samstag), 18 Uhr Wo?      Berlin-Saal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Breite Str. 30-36, 10178 Berlin
Einladung zur Veranstaltung 100 Jahre Frauenwahlrecht
Eintritt frei, barrierefreier Zugang zum Berlin-Saal nur über den Haupteingang

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