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Alice Salomon Archiv der ASH Berlin

Über uns

Das Alice Salomon Archiv der ASH Berlin (ASA) ist ein öffentliches Archiv mit drei Schwerpunkten: Archiv, Forschung und Lehre. Als Einrichtung der ASH Berlin bewahrt und erschließt das Archivteam historische Dokumente zur Geschichte der Hochschule im Kontext der frühen internationalen und frauenbewegten Sozialen Arbeit (bis 1971), macht diese analog und digital zugänglich, beforscht und vermittelt deren Inhalte. Auf diese Weise bietet es den Angehörigen der Hochschule, Wissenschaftler*innen und der interessierten Öffentlichkeit verschiedene Zugänge zur vielschichtigen Entstehungsgeschichte der Sozialen Arbeit und der ASH Berlin.

Durch verschiedene Projekte im ASA wurde ein Großteil der Biographie und des Werks Alice Salomons erschlossen und zugänglich gemacht. Daneben entstehen grundlegende Beiträge zu den regionalen und internationalen Verflechtungen der Frauenbewegungen und zur Organisations- und Professionalisierungsgeschichte der Sozialen Arbeit. Diese Erkenntnisse werden vom ASA an der ASH Berlin und anderen Hochschulen, aber auch im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen und digitalen Angeboten vermittelt.

Mit dem Umzug der Alice Salomon Fachhochschule (ASFH, heute: ASH Berlin) von Berlin-Schöneberg nach Berlin-Hellersdorf im Jahr 1998 fasste der Akademische Senat den Beschluss, die ehemalige Verwaltungsetage der Sozialen Frauenschule im Haus 3 des Pestalozzi-Fröbel-Hauses (PFH) als historischen Ort für die Unterbringung der Archive beider Einrichtungen zu erhalten.

Das ASA wurde im Jahr 2000 durch die Historikerin und langjährige Dozentin der ehemaligen Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik Dr. Adriane Feustel zusammen mit etlichen Unterstützerinnen an der ASH Berlin gegründet. 2001 wurde das Archiv in den historischen Räumen der 1908 gegründeten Sozialen Frauenschule in Berlin-Schöneberg eröffnet, wo sich einst das Direktorinnenzimmer von Alice Salomon, das Sekretariat und das Konferenz- oder Bibliothekszimmer der Vorgängereinrichtungen befunden hatten.

Seit dem Jahr 2026 verfügt das ASA über einen zweiten Standort in Berlin-Hellersdorf. In Hellersdorf befinden sich heute die Büros, der Lesesaal und das Archivmagazin, in Berlin-Schöneberg der historische Bildungsort des ASA in Kooperation mit dem PFH.

Als Frauenbewegungsarchiv ist das ASA Teil des i.d.a. Dachverbands deutschsprachiger Lesben-/ Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen und in diesem Zusammenhang an der Verbunddatenbank META-Katalog sowie am digitalen Fachportal Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF) beteiligt.

Unser Bestand im META-Katalog
 

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Neuste Publikationen

  1. Mehl, Friederike

    Archivgemeinschaften – Für wen erschließen wir queer/feministische Geschichte? Eine Reflexion zur Designated Community (OAIS) anhand der Erschließungspraktiken von Lesben-/ Frauenbewegungsarchiven,

    (Masterarbeit Archivwissenschaften 2023), zur Publikation leicht überarbeitet im Februar 2024.

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  2. Mehl, Friederike

    Normdaten in kleinen Archiven: Konzeptentwurf zur Nutzung von Normdaten für die archivische Erschließung im Alice Salomon Archiv der ASH Berlin
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  3. Lau, Dayana; Halpern, Ayana

    Jewish Social Work Biographies between Germany and Mandatory Palestine,

    in: Soziale Arbeit 1/2023, S. 2-12.

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